Wie aus fünf alten Jeans das liebste Möbelstück entsteht

Alte Jeans wegwerfen? Geht nicht – zumindest nicht bei mir. Das sind  Chancen um tolle Upcycling-Projekte in Angriff zu nehmen. Eines meiner ersten Jeans-Projekte und mein allererstes Projekt mit meiner Nähmaschine: ein Sitzsack. Kostete mich viel Geduld, vier Nähmaschinen-Nadeln und viel Füllmaterial. Doch das Ergebnis lässt sich sehen.

Was man dazu braucht

  • Fünf alte JeanhosenBlick in das Innenleben des Sitzsacks
  • Innenstoff (alte Jeanhosen können weitere Löcher kriegen; der Innenstoff hält das Füllmaterial zusammen)
  • Reißverschluss, passend zur Jeans (weiß oder blau)
  • Styroporkügelchen (=Füllmaterial; ich hab über 200 Liter benötigt)
  • Nähmaschine

Wie wird’s gemacht?

Für die Fertigung werde ich wohl nie ein Schnittmuster erstellen können. Ich habe mich hierbei einfach Schritt für Schritt vorangearbeitet.

Zuerst habe ich die Reißverschlüsse der Jeans entfernt (mit der Schere rausgeschnitten) und die Hosenbeine aufgetrennt, sodass ich den Stoff zu glatten Flächen verbinden konnte. Den Schritt hab ich zum Teil gelassen, da ich für den Sitzsack nicht nur gerade Flächen nebeneinanderlegen wollte. Die Rundungen bzw. Kanten habe ich ausgenutzt um dem Sack nach oben und unten hin einfach zu verschließen.

Innenstoff

Für das Innenleben hab ich einen günstigen Baumwollstoff besorgt (nachdem ich ausmessen konnte, wie groß der Sitzsack in etwa wird). Der Innenstoff sollte etwas größer als die Jeans-Dimension sein, da dieser sowieso den Sack ausfüllen soll. Diesen Stoff hab ich mit geradem Stich zusammengenäht und eine etwa 30 cm lange Öffnung gelassen, die ich mit Sitzsack und Reißverschluss verbunden habe.

Befüllung

Nachdem alles vernäht war, habe ich den Sitzsack mit den Styroporkügelchen befüllt. Achtung: die Styroporkügelchen sind magnetisch geladen und bleiben überall hängen. Also mit großer Vorsicht befüllen!

Wenn welche übrig bleiben, perfekt: die Kügelchen werden mit der Zeit platter und dürfen ruhig von Zeit zu Zeit nachbefüllt werden. Dazu ist ja der Reißverschluss da.

Der Sitzsack ist auch gemütlich

 

Mein Tipp: Falls es (warum auch immer) vorkommen kann, dass der Reißverschluss versehentlich aufgeht und Styroporkügelchen den Sitzsack verlassen: näht ihn mit ein paar Stichen per Hand zu. Wenn er nachbefüllt werden muss, einfach die Stiche aufschneiden und danach wieder zunähen.

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