Mein Durchbruch zur Abstraktheit…

Durchbruch

…ODER: „Open Space – das Kreativatelier für Frauen“ – so war mein erstes mal…

Ganz ehrlich: Erwartungen hatte ich keine. Ich traf mich mit einer lieben Freundin und sie schlug vor zu einem Kreativatelier mit Marina Stiegler zu gehen. Ich kannte Marina Stiegler (noch) nicht und ich war auch noch nie bei einem Open Space Workshop dabei. Offen für neues war ich jedoch schon immer und da ich ohne Erwartungen hinging, hatte ich die Freiheit, positiv überrascht zu werden.

Zum Einstieg

"Gefangener Engel"
„Gefangener Engel“

Wir wurden in einer sehr netten Damenrunde empfangen. Marina Stiegler begrüßte uns mit einer sehr herzlichen Ausstrahlung und ich fühlte mich in der Runde gleich sehr wohl. Nach einer kurzen Erklärung über den Begriff Open Space wagten wir uns gleich an Papier und Pinsel. Wir haben einfach weiße Acrylfarbe ohne viel nachzudenken zu Papier gebracht und dann in Ruhe analysiert, welche Formen wir erkennen. Tusche – damit habe ich zuletzt in der Hauptschule gearbeitet. Meine Freundin Nici (aka „Nixxipixx“ – Fotografin und Designerin) und ich wählten die schwarze Tusche um die Formen zu verdeutlichen (es gab aber auch Fineliner). War ein tolles Gefühl wieder mal mit Feder und Tinte zu arbeiten.

Kreativatelier – Kreativer Freiraum

Nach diesem Einstieg war jede gefesselt vom eigenen Tun. Marina gab Tipps und Hilfestellungen, doch jede einzelne in der Runde war in einem richtigen Arbeits-Fluss. Im Atelier stand auch ein Tisch bereit mit jede Menge tollen Arbeitsmitteln zum Ausprobieren (weitere Acrylfarben, Aquarellstifte, Buntstifte, u.v.m.). Es war erstaunlich zu beobachten, was und wie viel in knapp drei Stunden bei jeder einzelnen Teilnehmerin entstand.

Mein Durchbruch abstrakt zu arbeiten

Durchbruch
Mein 1. abstraktes Werk: „Durchbruch“

Zugegeben: Abstrakte Werke reizen mich nur selten. Sicher ist das ein Grund, warum ich in der Vergangenheit immer versagte abstrakte Werke zu kreieren. Nachdem ich mit der anfangs angeleiteten Technik für mein Gefühl fertig war, ermutigte mich Marina noch etwas anderes auszuprobieren. Ich äußerte den Wunsch einmal etwas abstraktes entstehen zu lassen. Acrylfarben liebe ich sowieso und so suchte ich mir drei Farben aus, bekam Spachteln in verschiedenen Größen (waren alte, zerschnittene Bankomatkarten) und zwei Stück Papier. Ich war so überrascht und erfreut wie einfach und schnell ich tatsächlich ein abstraktes Werk zu Papier brachte. Die Farben liefen so wunderbar durcheinander und „zerbröselten“ mithilfe der Spachteln richtig schön. Beim ersten Werk war ich noch etwas vorsichtiger, beim zweiten bekam ich eine Plastikunterlage, damit ich mit noch mehr Spaß die Acrylfarbe ungezwungen bis zum Rand (und darüber hinaus) auftragen konnte.

Resümee

Gedanken frei machen und einfach mal in einen schönen, kreativen Fluss kommen. Und wie Marina es immer wieder betonte: nicht werten. Einfach entstehen lassen. Ohne Leistungsdruck an ein Ergebnis zu kommen. Funktioniert wirklich wunderbar, wenn man sich darauf einlässt. Was soll ich noch sagen: ich geh definitiv wieder hin. Und Nici auch.

Danke an dieser Stelle an Nici für den coolen Vorschlag, den netten gemeinsamen Abend und dass ich hier sowohl Fotos von ihr verwenden als auch ihre Werke herzeigen darf. Und besonderen Dank an Marina Stiegler für diesen großartigen Workshop!

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